mandag, mai 12, 2014

Femundsmarka


Auf Grund der landesweit erhöhten Lawinengefahr, den Wetterverhältnissen und meiner nicht enden wollenden Dauerbronchitis, entschlossen wir uns nicht bis auf die Lofoten hochzufahren, sondern lieber im Flachen zu bleiben und machten uns auf den Weg in die Femundsmarka – einem Nationalpark an der norwegisch-schwedischen Grenze. Bepackt mit Zelt und Pulka ging's auf unseren Skiern los in die Wildnis, deren Landschaft sich seit der letzten Eiszeit nicht verändert hat: uralte knorzige Kiefernwälder und hunderte kleiner und größerer Seen umgeben von schneebedeckten Bergen gaben ein tolles Bild ab!
Unser Zelt stellten wir direkt neben einem dieser Seen im hüfthohen Tiefschnee auf und freuten uns auf einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer – doch weder das Feuer, noch der gemütliche Abend emachten uns den Gefallen: als die Sonne um halb sieben untergegangen war, wurde es schlagartig so schweinekalt, dass wir die Ohren anlegten und augenblicklich im Zelt verschwanden. Die Nächte bescherten uns neben Kälte, Wind und gefrorenen Zeltwänden auch seltsame Geräusche (war da etwa ein Bär zu früh aus dem Winterschlaf erwacht?!), die Tage dagegen entschädigten für die nächtlichen Strapazen mit strahlendem Sonnenschein und genialen Skitouren mit Expeditionscharakter.













Hemsedal

Von Oslo aus ging's direkt nach Hemsedal – einem sehr bekannten norwegischen Skigebiet östlich von Bergen. Mit dem befreundeten Meißner-Clan hatten wir hier für eine Woche ne Hütte gemietet, um uns die Skier wund zu fahren. Abwechselnd ging's auf Piste, Loipe und die umliegenden Berge hinauf – bei allen Wetterverhältnissen, die man sich denken kann. Nach richtig gutem Après-Ski genossen wir den Luxus von Sauna und offenen Kamin und nicht enden wollenden Fressorgien. 1A Woche!


Nachtskifahren im powderigsten Powder


Aufstieg bei eisigem Schneesturm




Oslo



Heieiei, das hätte ich nicht gedacht, dass wir vor lauter Freizeit gar nicht zum bloggen kommen!

Unser Trip nach Norwegen liegt schon wieder einige Wochen zurück und es war der absolute Hammer! Nach einem kurzen Zwischenstopp in Berlin ging's erst mal nach Oslo, um ein paar lustige Norweger zu besuchen. Neben Bier und Konzert gab's noch mehr Bier und auch was zu grillen. Und eine kleine verkaterte Stadtführung am nächsten Tag.

Norweger sind manchmal seltsam  ...





... höchst seltsam ... aber liebenswert!
























Konzert von Say Lou Lou - sehr coole Band!




torsdag, mars 06, 2014

Alpen-ride

3 Wochen waren wir unterwegs und haben dank schlechter Internetverbindung noch nix von uns hören lassen. Das ändert sich - JETZT:

Das Projekt Wintercamping ist prächtig angelaufen. Erste Station war St. Anton am Arlberg. Für mich als olle Pfadfinderbraut ist das Campen in einem Wohnwagen der absolute Luxus: hier kann man im Stehen kochen, am Tisch sitzend essen, auf dem Sofa rumlümmeln und hat sogar ne Heizung an Bord! Einziger Nachteil: wenn das Gas für die Heizung nachts leer geht und man es nicht merkt, wacht man morgens auf und es sind nur noch 4°C – Pech!


Skifahrtechnisch gesehen hatten wir – trotz der allgemein miesen Schneelage am Arlberg dieses Jahr – Glück und wurden mit 2 tollen Neuschneetagen belohnt, die mit zweimal Besuch aus der Heimat einhergingen. Jens, Vina, Markus – es war absolut klasse mit Euch!!! Fazit für die erste Woche: Daumen hoch!

Powder! 

Der obligatorische Besuch beim Mooserwirt mit Helene Fischers „Atemlos durch die Nacht“ durfte natürlich nicht fehlen

Dann sollte es weiter nach St. Moritz gehen. Bei leichtem Schneefall wurde die Segel gesetzt und in weiser Voraussicht auch gleich die Schneeketten aufzogen – gut gedacht und doch verfehlt: bereits in der vereisten und steilen Ausfahrt des Campingplatzes riss die erste Kette und wir mussten uns mit dem Bagger des Eigentümers rausschleppen lassen. Zum Flicken musste – mangels Schäkeln – eine Paketschnur herhalten – die erfüllte auch treu ihre Dienste; allerdings riss noch vor der ersten Spitzkehre kurz hinter der Schweizer Grenze dann auch die zweite Kette, so dass wir – es schneite inzwischen nun dicke fette Flocken – mit Ach und Krach und nicht ohne den kompletten Verkehr anzuhalten, in eine gegenüberliegende Haltebucht zurücksetzen mussten. Dort wurde der Wohnwagen dann erst mal von uns stehen gelassen und konnte in Ruhe über seine Dummheiten nachdenken, während wir uns auf die Suche nach ein paar neuen Ketten begaben. Mit dem Mut der Verzweiflung wurde daraufhin ein neuer Anlauf gewagt, sodass wir kurz nach Einbruch der Dunkelheit doch noch unser Ziel - Sankt Moritz - erreichten. Nie wieder!



Im Engadin – übrigens unserer Meinung nach dem schönsten Teil der Schweiz – wurden wir jeoch für die Strapazen der Tour belohnt: meterhoch Schnee bei strahlendem Sonnenschein! Die Bilder sprechen für sich...






Skitour zum Piz Palü


 
 








Gar schee war's! To be continued ...

søndag, november 09, 2008

Sunset at "Whitesands"



















pfadililie :-)

Gower

Die kleine Halbinsel direkt vor meiner Haustür ist immer einen Ausflug wert! Egal ob mit unserem senilen "Ersatzpapa" (dem Hotelbesitzer Steve) oder mit Freunden - ich habe dort schon so manche schöne Zeit erlebt. Die Dörfer sind alle total verträumt und am "Ende" der Insel liegt ein 7 Meilen langer Sandstrand - der "Whitesands". Am Südende befindet sich eine Halbinsel, genannt "Worm's Head", die man bei Ebbe über eine Landzuge erreichen kann. Dabei muss man aufpassen, dass man rechtzeitig vor der Flut wieder zurück ist. Am Fuße der Insel (ist ein Hügel) befindet sich eine Messingglocke und daneben ein Schild, mit der Aufforderung, ganz laut zu läuten, wenn man die Ebbe verpasst hat. Ich frage mich, wer das Läuten bei dem Sturm hier hören soll ...

So. Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte:


"Worm's Head"










Whitesands




Kulturelles


Jaja, die Waliser ... schon ein lustiges Völkchen ... da waren wir zum Beispiel am Donnerstag bei nem riesen Feuerwerk im alten Rugbystadion der "Scarletts" (lokaler Rugbyverein) zu Gast und haben die "Guy Fawkes"-Night gefeiert. An diesem Tag Ende des 19.Jahrhunderts hat nämlich ein gewisser Guy Fawkes versucht, das Parlament in die Luft zu jagen und ist dann geschnappt und verbrannt worden. Das feiert die! Schon etwas markaber ...

søndag, oktober 19, 2008

Back "home" in Wales

.... after a week in Sheffield, Leamington and Plymouth. If some of you are wondering, what the hell I am doing in England (Wales is NOT England yeah yeah yeah =)) : I visited all the other plants to collect some data for my thesis.

First Sheffield on Monday/Tuesday: I was quite surprised about the lovely surroundings of this former capital of steel! A huge shopping mile instead of old steel factories was what I got to see! They told me that the steel age ended aprox. 20 years ago and then they knocked the whole area down to build retail parks and shops and so on ...

Leamington SPA: a little town (für die Deutschen: sieht aus wie Baden-Baden! Viele kleine Villen und Alleen und offensichtlich viele reiche Leute) in-beween the woods of Robin Hood - LOVELY !!!
My boss took me out for dinner and then arround the place the whole night to show me all the castles, forts, little streets and all other tourist attractions you can remember .... AT NIGHT! Obviously he wanted to make sure that I have seen everything before leaving the other day ... crazy people ...

Plymouth: WOW !!! Such a beautiful place !!! Situated next to the sea with a lovely marina, a stunning view along the coastline onto the open sea (again, it was almost night when I got there - but at least I catched the evening sky (Abendstimmung) this time) and a really fancy hotel, they put me in. I can tell you, it is SO FUNNY observing businessmen at breakfast :o) everyone acts different and still they all act the same ... They feel so important and want to show off - a kind of courtship behaviour I think (ne Art Balzverhalten) - everybody wants to look most important, but when they're finally sitting on their table, you soon realise that they are nothing but lonely ... [also hier mal kurz auf Deutsch: die busy Businessmen laufen immer wie Gockels am Buffet auf und ab und versuchen am wichtigsten von allen auszusehen. Das ist sooo lustig mit anzuschauen! Und dann sitzen sie am Tisch und du siehst in ihren Gesichtern, dass sie sich wünschten, ihre Gattin würde ihnen jetzt den Kaffee bringen]

The weekend I spent in Cornwall, visiting an outdoor exhibition called "The Eden Project" www.edenproject.com which was really fun, then I drove down the coast and up along the northcoast of Cornwall again, visited some lovely villages, slept in my tent and came back here today. (Rosamunde Pilcher habe ich übrigens nicht getroffen =))

Fotos kommen !!!

mandag, oktober 06, 2008

Hello from Wales!

To be honest – my English is still the same after five weeks in Wales … BUT with all the Norwegian and German in between it is not surprising (even though I’m a woman and therefore multi tasking, three languages DO in fact create a big mess in my mind!)

Wales is absolutely stunning !!! Have a look at my hotel and the landscape at one of the posts below … I live and work in Llanelli which is only 20mins from Swansea and an hour from Cardiff in the southern part of Wales next to the coast. I’m working at the INA plant of Schaeffler UK writing my final thesis about potential use of Renewable Energy in UK. The work is really exciting and I travel arround in the whole UK (London, Sheffield, Plymouth, Birmingham ….). My working colleagues are really kind (some of them a bit mad – but that’s what I like ;-)) and I’m really enjoying myself.

I live in a 5 star B&B paid by my employer which looks like a castle and I really don’t know how to deserve it ;-) www.llwynhall.co.uk It has only 5 rooms and two of them are engaged by myself and another German girl who does some working experience in the same company I work. Her name is Ella and she is a lovely fellow, always confused and amused about my madness.

The biggest problem to start with was the left-hand driving … even worse with my German Golf that I brought over here! It happened more than once, that I was driving on the wrong side of the road and suddenly facing a car coming towards me! Also the roundabouts: going around clockwise while watching all the mental Welsh car drivers (and they ARE mental!) and the road signs isn’t the easiest thing to do …

The second biggest problem: none.

The third biggest problem: Drinking! If Welsh people are going out at night, they get drunk. And if I write drunk, I mean REALLY drunk! As you probably know, I’m not a lightweight ;-) but the problem is the speed: one pint in one pub, then over to the next bar and a gin&tonic, a couple of cocktails in the next club and all this in rounds (everybody is paying a round for everyone – if you’re not fast enough, it can happen that you have to drink 3 cocktails in a row!). Every night out ends up in a nightclub that is closing at three o’clock. The Germans are very drunk and go to bed – the Welsh are even more drunk and go home to have some bottles of wine …

So far, best wishes from Wales! Helena

tirsdag, september 30, 2008

Pictures















Tenby bei Ebbe















Pembrokeshire Nationalpark














Ich am Strand












Mein Hotel

... brilliant!

So, weiter geht's: Die Leute ja .... wie kann ich's am besten beschreiben .... ich beschreib am besten mal mein Meeting am Montag: ich bin erst mal ne viertel Stunde zu spät gekommen - traue NIE einer Wegbeschreibung eines Walisers! (und schon gar keinen Zeitangaben). Dann kurzes Einführungsgespräch mit dem Chef: er ist total begeistert von meiner Arbeit, will mir helfen wo er nur kann, stellt mich gleich mal dem Verantwortlichen für Regenerative Energien vor (der mir Antworten auf alle meine Fragen geben kann. Wow!) und wenn ich dann noch Fragen hab, kann ich die anschließend noch dem Chef stellen. Soviel zum Anfang. Weiterer Verlauf des Meetings:

- Ca. 1 stündige "Führung" durch das Gebäude, weil der Verantwortliche in nem anderen Meeting war

- Dann hat er den Rechner angeschmissen und versucht, über google.co.uk meine Fragen zu beantworten und mir was über heat pumps erzählt

- Den Chef hab ich gar nicht mehr gesehen

- Dem googler hat's dann so leid getan, dass er mich zum Essen eingeladen hat

Kurzum: Sehr hilfsbereite Leute, aber man muss seeeeeehr viel Geduld mitbringen und sollte am Besten keine Erwartungen an sie knüpfen .... super Vorraussetzungen! ;-)

Zu der Zeitangabengeschichte von oben: Ich sollte mit dem Zug nach London zu nem Meeting. 10-15 min braucht man zum Bahnhof hat man mir gesagt. Nach 25 min war ich dann endlich am Bahnhof, hab meinem Zug hinterhergeschrien (der vor lauter Schock noch gewartet hat ;-)) und konnt nicht mal mehr n Parkticket für mein Auto kaufen (das zum Glück am Abend noch unversehrt am gleichen Parkplatz stand).

ooooooooooooh ..... es gibt so viele Geschichten, die ich euch gerne erzählen würde!

Nachtleben:
Die Waliser sind trinkfest! Jedes Wochenende geht's ab in nach Swansea in die Vind Street, eine Strasse, die abends extra für den Verkehr gesperrt wird. Pub and Pub an Bar an Nightclub und alles gut gefüllt (die jungen Briten geben einen Großteil ihres Gehalts für's Feiern aus ...). Jeden Samstag wird ein neues Abendkleid gekauft, manche haben nicht so viel Geld, die tauschen das Kleid dann montags wieder um gegen ein anderes, dass sie dann am nächsten Wochenende anziehen können. Und dann wird gesoffen, getanzt und gefeiert. In jedem Club/Bar/Pub bleib man auf einen Drink (wenn's außergewöhnlich gut ist, dann höchstens mal auf 2) und irgendwann endet man dann in einer Disco und tanzt wie wild, bis punkt 3 Uhr die Musik aus und das Licht angeht (und wenn die Leute dann nicht schnell genug verschwinden, geht auch mal der Feueralarm los). Dann geht's wieder nach Hause. Wir Deutschen fallen ins Bett, die Waliser leeren noch ein paar Flaschen Wein.

Croeso! Welcome to Wales ...

Jetzt bin ich schon über einen Monat hier und habe es noch nicht geschafft zu bloggen .... das ist schon peinlich .... andererseits verdeutlicht es nur, wie gut es mir hier geht und wie wenig zeit ich vor dem Rechner verbringe ....
Wales: Wahnsinnig Abgefahrene Leut und Einmalige Scenery :o)
Ich fühl mich pudelwohl, bin prinzessenhaft untergebracht (in einem kleinen Hotel, das an Rosamunde Pilcher Filme erinnert ..... ja, auch ich hab die irgendwann mal angeschaut 8-)) und hab mich bereits an das Leben hier gewöhnt.
Der erste Eindruck war schon schockierend: überall im ganzen Land sind Kameras! Wirklich überall!!! An jedem Brückenpfeiler, Straßenlaterne, Bahnhof, Parkplatz, KLO - man ist total überwacht. Ich hab mir sagen lassen, die Leute brauchen das so, damit sie das Gefühl haben, sicher zu sein. Ich frag mich nur, wer das alles auf dem Bildschirm anschaut und kontrolliert ..... naja, lassen wir sie mal in dem Glauben.
Zweiter Schock: Linksverkehr. Nicht, dass ich das nicht spassig finden würde - wenn nicht an jeder Kreuzung ein zweispuriger Kreisverkehr wäre! Die Engländer LIEBEN Kreisverkehre. Sie haben sie nicht nur erfunden, sondern versuchen offensichtlich mit deren Bau auch ins Guinessbuch der Rekorde zu kommen. Krasseste Version: Kreisverkehr auf der Autobahn - KEIN WITZ !!! Und dann gibt es immer 2 Spuren, wobei man dann doch irgenwann einfach mittendurch fährt, weil dann doch immer einer im Kreisel fahrend auf der inneren Spur kommt, dann aber gleich die nächste Ausfahrt rauswill und deshalb vor einem plötzlich auf die äußere Spur wechselt (auf der man eigentlich gerade in den Kreisverkehr einfahren wollte) - kompliziert zu beschreiben, genauso kompliziert zu fahren.
Ach ja, es gibt sooo viel zu erzählen, aber jetzt geh ich erst mal zu Abendessen. Mein Menü wartet ;-)

Bis gleich!

lørdag, juni 30, 2007

hei yah out there !!!!!!!!!!!!!

ehm ... i'm still alive ... didn't manage to post as often as i wanted to, but anyway, most of you stayed in contact with me the last few months. Norway was fun again! even though some of my friends from last year were missing ... and the rasta-atmosphere as well ... after i finished with my job in oslo i went back to evenstad and started work on the mouse farm. it's a research center for the applied ecology stuff that scientific people at evenstad work with. there we had to catch some mice to "clean" the fields and prepare them for the fieldwork season. afterwards we tried to catch some new mice (another species) down the river "glomma" and released them in the prepared fields. it was a quite funny work and i had a lot of fun with my to collegues. 17th of may (the norwegian national day) we went to oslo all together and had a beautiful an pleasant day there ...



well, i'm back to germany now and working on a center for nature conservation. the work is really cool and i enjoy living in the deep and scary black forest again ;-)



take care of you wherever you are! hugs helena